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Krank vor Liebesleid?
Rachegelüste?
Hier kommt der gefährlich freche Ratgeber mit den teuflischsten
Methoden, dem Ex die Meinung zu sagen: bitterböse Inspirationen für
Rache-Fantasien, amüsante und unbarmherzige Anleitungen für die ganz
persönlichen Rachepläne gegen herzlose Verflossene.

Bestellmöglichkeit

Geh zum Teufel, Liebling. So rächen sich Frauen richtig.

Christine Gallagher

Preis: EUR 12,95

Gebundene Ausgabe - 204 Seiten - Schröder Verlag
Erscheinungsdatum: 2000
ISBN: 3547730090

Rezension:

Rotgeweinte Augen?
Drei Kilo Kummerspeck auf den Hüften von zuviel Schokolade, Chips und Rotwein, die jedoch die Stimmung auch nicht wesentlich aufhellen?
Freundinnen, die langsam die Lust verlieren, sich zum siebzehnten Mal die tragische Geschichte einer verlorenen Liebe anzuhören?
Und alles wegen diesem Kerl, der Sie mit seiner Sekretärin, dieser Schlampe, betrogen hat?
Das muß nicht sein!
Bevor Sie Ihr Geld also in der nächsten Apotheke für Schlaftabletten auf den Counter legen, geben Sie es lieber für dieses amüsante Büchlein aus, das sich schon beim Lesen wie Balsam auf die verwundete Seele legt - selbst ohne jede einzelne der beschriebenen Maßnahmen sofort in die Tat umzusetzen...
Und Möglichkeiten, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, gibt es hier zuhauf – für jeden Geschmack ist was dabei:
Den Angehörigen der Handarbeitsfraktion wird etwa das Einnähen von ein paar winzigen Krabben in den Saum der Gardine des Ex empfohlen. Und es fehlt in diesem Zusammenhang auch nicht der Hinweis darauf, daß eine leckere Brathähnchenkeule, in die Matratze verbracht, nach angemessener Frist denselben olfaktorischen Effekt hat.
Etwas harmloser, aber nicht weniger lästig, ist das Anfordern von Informationsmaterial – natürlich auf den Namen des Verflossenen und gerne auch an seine Büroadresse. Was in den USA hartnäckige Postfluten generiert, etwa ein Kontakt zu den Jüngern Hare Krishnas, der zu einem Militär-Rekruitierungsbüro oder auch zu einer Spermabank kann man natürlich auch hiesigen Verhältnissen anpassen. Anbieten würden sich dabei z.B. Versandhäuser für Erotikware, Wahrsagerinnen mit Sitz im Ausland oder Anlageberater, die 500% Rendite pro Monat versprechen...
Schön auch die Idee, in einer Pornozeitschrift eine Kontaktanzeige zu schalten und dabei zum Ausdruck zu bringen, daß der Absender vorzugsweise an einer Brieffreundschaft mit bisexuellen Gefängnisinsassen interessiert ist....
Manche der beschriebenen Racheakte sind natürlich, bedenkt man die Herkunft der Autorin, auf amerikanische Verhältnisse zugeschnitten – etwa die Sabotage prunkvoller Hochzeitsfeierlichkeiten durch allerlei Schabernack (was bei uns in den meisten Fällen an der doch etwas übersichtlicheren Anzahl der geladenen Gäste scheitern dürfte).
Ein Teil der Kummer-Bekämpfungs-Aktionen sind jedoch problemlos auch von
deutschen Frauen durchzuführen – und zwar ohne mit dem Gesetz oder auch
dem eigenen Gewissen allzu sehr in Konflikt zu geraten.
So simpel es klingt: Sich selbst mit rührseligen Filmen, Massen von Eiskrem und einem Satz rosafarbener Glühbirnen in der Wohnung (Erste Hilfe gegen ein verhärmtes Spiegelbild) zu verwöhnen und den Kopf des Mieslings aus allen gemeinsamen Fotos herauszuschneiden, sind nicht das Schlechteste, um eine zerbrochene Beziehung zu überwinden.
Die locker-flockig geschriebenen fünf Sektionen (von „Rache“ über „Tipps, wie man es ihm heimzahlt“, „Regeln der Rache“, „Katharsis“ bis hin zu „Ein neuer Anfang“) dieses Buches mit dem praktischen Cover (der aufgeschäumte Einband lädt im Extremfall zum Hineinbeissen ein...) sind ein Garant für heitere Stunden auch für jene Leser(In), die keinen akuten Rache-Bedarf verspürt.
Vielleicht stellen sie sogar eine Investition in die Zukunft dar, man kann ja nie wissen...

Michaela Pelz - Krimiforum.de

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