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Die Weihnachtsschuhe

Donna VanLiere

Ehrenwirth gebunden
ISBN 3-431-03327-X
160 Seiten

9,90 Euro

 

Robert ist ein erfolgreicher Anwalt, der alles im Leben hat - und eigentlich
nichts. Stets auf seine Karriere und die Dinge des Lebens konzentriert, die man für Geld kaufen kann, hat er gar nicht bemerkt, wie es um seine Ehe bestellt ist. Bis seine Frau ihm eines Abends, kurz vor Weihnachten, sagt, dass sie so nicht mehr weiterleben kann und die Scheidung will.

Robert versteht die Welt nicht mehr. Seiner Meinung nach hat er alles getan -
und noch mehr arbeiten kann er nicht. Was soll also die dumme Frage seiner Frau Kate, ob er eigentlich wisse, wovon sie träume?

Es scheint, dass Robert die Frau, die er einmal liebte, aus den Augen verloren
hat, vielleicht auch seine beiden Kinder, vielleicht sogar sich selbst.

Auch der achtjährige Nathan, der aus einer Familie kommt, die ein einfaches,
aber sehr erfülltes Leben führt, das von liebevoller Zuwendung geprägt ist,
steht vor einem herben Verlust. Seine todkranke Mutter, die er über alles liebt, wird bald für immer fortgehen - und da, wo sie hingeht, hat sie gesagt, kann er nicht mitkommen. Um ihr eine letzte Freude zu machen, hat Nathan seine Spardose geleert - er will seiner Mutter Schuhe kaufen, damit sie vornehm und schön aussieht, wenn sie dem lieben Gott gegenübertritt.

Ein Zufall führt Robert und Nathan an Heiligabend in einem großen Kaufhaus
zusammen - Robert, der gedankenlos Geschenke in den Einkaufskorb wirft - für eine Familie, die er kaum noch kennt, und Nathan, der fieberhaft die schönsten Schuhe der Welt für seine geliebte Mutter sucht, die er noch an diesem Abend verlieren wird ...

Diese eine Begegnung wird beider Leben für immer verändern, und Robert lernt durch den kleinen Nathan etwas sehr Wichtiges: Manchmal sind es die kleinsten Dinge, die alles ausmachen

Rezension:

Tränen reinigen bekanntlich Gemüt und Körper.
Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, dann sind Sie so sauber wie nach dem großen Waschprogramm in der Tankstelle Ihres Vertrauens! Zwar vielleicht mit verquollenen Augen und einer Haushaltspackung Papiertaschentücher, die es zu entsorgen gilt, aber ungemein ungemein gerührt und gleichzeitig befreit.
Kitsch as kitsch can - würden die einen sagen.
Typisch amerikanisch - die anderen.
Aber beide würden das Buch, genau wie alle anderen Leser bis zur allerletzten versöhnlichen Zeile nicht mehr aus der Hand legen. Zu viel dramatische Kraft steckt in dieser Story, zu der sich Schauspielerin Donna Van Liere durch den gleichnamigen Song "Christmas Shoes" der christlichen Popband NewSong inspirieren ließ. Der Ohrwurm wurde im Januar 2001 innerhalb von nur drei Wochen zum Nummer Eins Hit der Billboard Charts.
Auch Van Lieres Geschichte schaffte es nach ihrer Veröffentlichung im Oktober 2001 in die Charts - diesmal die New York Times Bestsellerliste.
Kein Wunder also, dass neben einer Musical-Bühnenversion des Stoffes auch die Verfilmung nicht allzu lange auf sich warten lassen konnte. Rob Lowe und
Kimberly Williams sollen noch vor Weihnachten 2002 zur besten Sonntag
Abend-Sendezeit auf CBS Television Network die Herzen der Zuschauer zum
Schmelzen bringen. Und wenn die Einschaltquoten dem Riecher der Produzenten recht geben, dann darf man wohl davon ausgehen, es mit einem neuen Weihnachts-Klassiker zu tun zu haben.
Aber warum diese Begeisterung für ein wahrlich nicht neues Sujet?
Nun, wenn eine junge Frau stirbt und ihre kleinen Kinder zurücklassen muss, ist das immer tragisch. Und doch liegt in der Beschreibung der letzten Tage und Stunden von Maggie soviel ruhige Gelassenheit und innerer Friede, dass die Bitterkeit, die man stellvertretend für die trauernden Hinterbliebenen fühlen möchte, abgelöst wird von einer stillen Traurigkeit, an deren Ende ein Funke Hoffnung keimt.
Hoffnung, dass mit dem letzten Atemzug doch nicht alles zuende ist.
Hoffnung, dass auch eine verfahrene Situation innerhalb der Familie, wie sie
Robert, der "hartherzige" Anwalt zur selben Zeit erlebt, nicht das Aus für eine
Beziehung sein muss, wenn man rechtzeitig das Ruder herumreißt und sich (wieder) für die Person des anderen mit all ihren Träumen und Wünschen interessiert.
Zwei Schicksale, die nur am Rande miteinander zu tun haben und doch voneinander beeinflusst werden.
Die Moral von der Geschichte ist klar: Dankbar sein, für das, was man hat und
lieber Zeit und Liebe schenken als materielle Gaben.
Eine richtige Weihnachtsbotschaft also.
Zum Heulen schön!

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