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Buch des Monats - Lautloses Duell
 

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Im Eldorado der Informationsgesellschaft, Silicon Valley, kommt es zu einem grausamen Mord. Lara Gibson, die eine Website über Selbstverteidigung für Frauen unterhält, wird von einem Killer in einen Hinterhalt gelockt, umgebracht und am Straßenrand liegen gelassen.
Der Mord fällt in das Ressort der »Computer Crimes Unit« in Santa Clara von Detective Anderson und Frank Bishop. Bald wird klar, dass sie sich die Hilfe eines Hacker-Genies sichern müssen, der es mit dem Täter aufnehmen kann. Gegen den Preis eines Laptop wird der einsitzende Hacker Wyatt Gillette verpflichtet, Lara Gibsons Computer zu untersuchen.
In atemberaubender Geschwindigkeit hackt er sich durch die Weiten des virtuellen Raums. Dabei stößt er auf einen Hacker mit dem Codenamen Phate und nimmt dessen Fährte auf.
Der Druck auf Gillette wächst, als Anderson von Phate ausgespielt und ermordet wird. Viel Zeit zum Trauern bleibt allerdings nicht, denn weitere Morde stehen zu befürchten. Bishop übernimmt die Führung des Ermittlerteams aus Polizisten, Computer-Experten und einer jungen Freiwilligen, Patricia Nance.
Dann entdeckt Gillette die gefährliche Macht eines Programms namens »Trapdoor«, das es Phate erlaubt, sich in Computer einzuhacken, ohne Spuren zu hinterlassen. Nach einem weiteren Mord und einer Entführung sind Phates Verfolger ihm zwar eng auf den Fersen, aber Phate erhält inzwischen Unterstützung von Shawn, einem gesichtslosen Genie, das sich als mächtiger Gegner erweist.
Schließlich kommt es zum Showdown, einem Wettlauf gegen die Zeit, bei dem nicht nur das Team in Gefahr gerät, sondern auch eine der dazugehörigen Familien ...

Bestellmöglichkeit

Lautloses Duell

Autor

Preis: EUR 9,00

Broschiert - 511 Seiten - Goldmann, Mchn.
Erscheinungsdatum: 2002
ISBN: 3442451450

Rezension:

Wann ist Ihnen zum letzten Mal – natürlich wie (fast) immer aus unerfindlichen Gründen ... – der Computer abgestürzt?
Oder hat sich schnarchnasenlangsam von einer Datei zur anderen gehangelt, Sie am ausgestreckten Arm verhungern lassen, während er ein ganz normales Programm ausführte?
Hat sich dabei vielleicht sogar die Tastatur ein wenig schwerfälliger als sonst angefühlt?
Wenn ja, sollten Sie möglicherweise nicht den guten Bill Gates mit all Ihnen bekannten Tiernamen bedenken, sondern lieber hoffen, dass es „nur“ an Microsoft liegt, dass Ihr Rechner nicht so will wie Sie ... Und nicht etwa daran, dass jemand unerlaubt in die Tiefen Ihrer bits und bytes eingedrungen ist und gerade seelenruhig die Steuererklärung vom letzten Jahr oder das wütende Abschieds-Fax an Ihren Lover studiert ...
Genau darum geht es nämlich im aktuellsten Werk von Jeffery Deaver, in dem nicht Lincoln Rhyme, der gelähmte Ermittler, sondern ein Sträfling, der Hacker Wyatt Gillette, die Hauptrolle spielt.
Das wegen des Knackens eines hochgeheimen staatlichen Verschlüsselungsprogramms inhaftierte Computergenie ist nämlich die einzige Person, die es mit einem ebenso skrupellosen wie genialen Mörder aufnehmen kann, dessen Spezialität es ist, sich Zugang zu jedem Rechner zu verschaffen. Doch nicht genug, dass Phate – so der Name des kaltblütigen Täters – sich auf diese Weise sämtliche nur denkbaren Informationen beschafft, er benutzt sie auch, um sich seinen künftigen Opfern in abertausend Verkleidungen zu nähern. „Social Engineering“ nennt sich diese sehr spezielle Art des Versteckspiels, bei der sich jemand mit Hilfe von bekannten Größen (z.B. Termine, die per Email vereinbart wurden) und Vorlieben (etwa Hobbys, von denen es Bilder auf dem heimischen Computer gibt) das Vertrauen einer anderen Person erschleicht.
Und auch das ist noch nicht alles, was der Psychopath an der Tastatur anrichten kann: Mit einem Mausklick klinkt er sich nämlich in die Akten jeder Behörde ein, manipuliert Dokumente, vernichtet wichtige Unterlagen oder gibt falsche Anweisungen durch.
Völlig absurd und typisch amerikanisch, denken Sie?
Nun, dann überlegen Sie doch nur einmal für ein paar Minuten, WAS in unserem täglichen Leben alles computergesteuert abläuft. Sind nicht sämtliche Kommunikationsnetze davon abhängig? Und was ist mit den Medien? Ganz schön alt sähen sie aus ohne ihre Redaktionssysteme, den per Mail übermittelten Artikeln für Zeitungen und Zeitschriften, den Hörfunk-Selbstfahrerstudios, den per Datenleitung blitzschnell überspielten TV-Beiträgen ... Von sämtlichen Großrechnern in militärischen Anlagen, medizinischen und technischen Forschungslaboren, Banken, Flug- oder Bahnverkehr, ganz zu schweigen.
Vor diesem Hintergrund wird plötzlich ganz schön bedrohlich, was der Thriller-König Deaver da ersonnen und wieder einmal meisterlich präsentiert hat.
Wer seine Werke kennt, der wird schon ab dem ersten Kapitel krampfhaft darüber nachdenken, welcher der Protagonisten ein ganz anderer ist, als er zu sein scheint. Einer der Polizisten vom Morddezernat vielleicht? Oder gar alle beide? Oder doch ein Mitglied der Computerkriminalität-Sondereinheit? Der Chef? Der alte? Der junge? Die Latina, die angeblich stündlich auf die Geburt ihres Enkels wartet? Und was ist mit der unattraktiven, aber talentierten externen Fachfrau?
Fakt ist, dass einige dieser Personen das Buch nicht überleben werden – und Fakt ist auch, dass jedes Mal, wenn der Leser die Hoffnung hat, die Guten seien dem Bösewicht eine Nasenlänge voraus, kurz darauf wieder alles zunichte gemacht und die Spannung ein weiteres Mal ins Unermessliche gesteigert wird.
Dazu mischt Deaver auf seine unnachahmliche Art eine Tonne außerordentlich interessanter Theorie mit der ihm eigenen atemberaubenden Praxis von Hauen und Stechen und Blut und Tränen und Angst um einen der schnell liebgewordenen Helden. Und eine Reihe Facts, mit denen Sie bei der nächsten Pausenplauderei in Ihrer Firma garantiert Eindruck schinden können - oder was glauben Sie, wie viele Leute wissen, dass Bulgarien das Hackerparadies schlechthin ist, mit mehr Computerwizzards pro Kopf als alle anderen Länder inklusive der USA zusammengenommen?
Jeder der ersten fünf Teile endet mit einem Paukenschlag, bevor dann schließlich im letzten Teil das ersehnte Happy End seinen Lauf nimmt.
Alles in allem wieder einmal eine beachtliche Leistung, die der Vielschreiber Deaver da an den Tag legt, ist es ihm doch gelungen, eine im wesentlichen eher trockene Materie so lebendig werden zu lassen, dass den Lesern mehr als einmal das Blut in den Adern gefriert und der gebannte Blick die Seiten nicht verlassen kann, obschon möglicherweise nicht jeder jede Zeile problemlos verstehen wird.
Denn hier gibt nicht ein Autor laienhaft wieder, was er sich zum Thema „Computerkriminalität“ angelesen hat, sondern es werden die Fakten so dargestellt, dass sie auch einem Experten größte Hochachtung ob der professionellen Präsentation abnötigen.
Und dennoch wird die Lektüre nicht nur Informatiker und Elektroningenieure entzücken, dazu sind zu viele Bereiche des „täglichen Lebens“ involviert, mit denen jeder von uns mal mehr, mal weniger zu tun hat.
Genau deswegen wäre es vielleicht gar nicht so verkehrt, neben dem Unterhaltungswert, den dieser Roman zweifelsohne besitzt, seinen Inhalt auch ein klein wenig als Denkanstoß zu nutzen. Dafür, dass es im „Netz“ überall Augen und Ohren gibt und dass es deswegen vielleicht nicht unklug wäre, bei dem was jeder über sich selbst preis gibt, ein wenig Vorsicht walten zu lassen. Denn E-Mails sind Postkarten – jeder, der weiß, wie, kann sie ohne großen Aufwand lesen ...
Wobei es andererseits aber auch völlig verkehrt wäre, nun komplett in Panik zu verfallen. Denn zum Glück sind sich die Experten einig, dass es (noch) nicht so einfach ist, sich auf Knopfdruck in jeden Rechner der Welt einzuwählen.
In diesem Sinne: Viel Spaß bei ihrem nächsten Ausflug ins www ...

Rezension von Michaela - Krimiforum.de

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