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Buch des Monats - Tagebuch einer Landhebamme
 

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Fast vierzig Jahre übte sie einen der schönsten Berufe aus: Als Hebamme stand Rosalie Linner von 1943 bis 1980 unzähligen Frauen zur Seite, die ein Kind zur Welt brachten. Tag und Nacht, bei Wind und Wetter war sie unterwegs.
In ihrem Tagebuch schildert sie beeindruckende Begebenheiten ihres bewegten Lebens: Von freudig erwarteten, aber auch von unerwünschten Kindern berichtet sie - und von den Sorgen und Nöten der Landfamilien

Bestellmöglichkeit

Tagebuch einer Landhebamme. 1943 - 1980

Rosalie Linner

Preis: EUR 7,95

Broschiert - 240 Seiten - Ullstein TB-Vlg., B.
Erscheinungsdatum: 2001
ISBN: 3548362605

Rezension:

Detaillierte medizinische Berichte zum Ablauf der einzelnen Geburten mit Angaben zu Länge und Intensität der Austreibungsphase wird die geneigte Leserin hier nicht finden - wohl aber eine Fülle von interessanten Anekdoten zu den Gepflogenheiten und Umständen von Geburten in ländlichem Umfeld von kurz nach dem Krieg bis in die 80er Jahre. In einfachen Worten, ohne deswegen jedoch langweilig oder anspruchslos zu wirken, beschreibt die 1918 geborene Rosalie Linner ihre Alltagserlebnisse, die heutigen Müttern alles andere als "alltäglich" erscheinen.
Etwa wenn es um die Entbindung der jungen Frau aus einer Flüchtlingsfamilie geht, zu der Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante nicht nur mit "guten" Ratschlägen, sondern gar mit solidarischem "Wehengeschrei" aktiv (aber nicht unbedingt von der Hebamme erwünscht) beitrugen.
Oder gar um den Fall jener Frau, die nach einer Drillingsgeburt (bei der jedes Kind um die 3000 g schwer war) noch zwei Zwillingspärchen gebar - jeweils im Abstand von etwa 11 Monaten. Was zu der höchst erstaunlichen (und für die "Durchschnittsmama" des dritten Jahrtausends unvorstellbaren) Kinderzahl von "SIEBEN UNTER ZWEI" führt ... Über den Alltag in dieser Familie lässt sich die Autorin leider nicht weiter aus, obwohl das so manche Leserin sicherlich brennend interessiert hätte. Viel erfährt man auch über die Mentalität der Landbevölkerung (und gerne würde man wissen, ob und wie sehr sich diese im Verlauf der Jahrzehnte gewandelt hat) in Bezug auf den "Stellenwert" von Mädchen und Jungen oder den Makel einer unehelichen Geburt. Auch ein durchaus interessantes und heute oft in Vergessenheit geratenes Thema: Das Schicksal von Ehefrauen, deren Männer in Kriegsgefangenschaft geraten waren und teilweise erst nach einem Jahrzehnt heimkehrten. Wer wollte ihnen verdenken, wenn sie zwischenzeitlich für ihre Töchter und Söhne einen neuen Vater gefunden hatten oder auch von diesem ein "neues" Kind erwarteten. Pikant nur, wenn dann just zur Entbindung der Vermisste vor der Türe stand ...
Alles in allem bekommt die Leserin hier ein Buch mit schönen, aber auch traurigen Begebenheiten, das Müttern (oder solchen, die es werden wollen) jeder Altersstufe einige kurzweilige Stunden bereiten wird.

Rezension von Michaela - Krimiforum.de

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