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Ein mysteriöser Brief, eine unheimliche Frau und ein geheimnisvolles Buch
bringen Nils' und Berits Fantasie voll auf Touren.
Wer ist die Frau, die Berit und Nils im Buchladen beobachtet hat?
Sie heißt Bibbi Bokken, aus ihrem Haus hört man merkwürdige Geräusche und
sie bekommt täglich Buchpakete, die dann spurlos verschwinden.
Gibt es eine geheime Bibliothek?


Neugierig geworden? Eine Leseprobe findet Ihr auf dieser Verlagsseite.

Bibbi Bokkens magische Bibliothek

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Bibbi Bokkens magische Bibliothek

Jostein Gaarder, Klaus Hagerup

Hanser Verlag gebunden
ISBN 3-446-20039-8
200 Seiten
EUR 12,90 / SFR 22,80
(ab zehn Jahre)

Rezension:

Jostein Gaarder hat 1993 etwas geschafft, was es in dieser Form vorher noch nie gegeben hatte: Menschen – großen und kleineren – den Zugang zu einer Materie zu eröffnen, der Philosophie nämlich, an die sie sich aus eigenen Stücken nie herangetraut hätten.
Ähnliches gelingt ihm mit dem vorliegenden Buch, das in Norwegen zwar relativ zeit-gleich mit dem Bestseller „Sofies Welt“ erschien, aber erst vor wenigen Jahren zum ersten Mal auf deutsch veröffentlicht wurde.
Das Thema dem er sich gemeinsam mit dem Regisseur und Dramatiker Klaus Hagerup annimmt, ist nicht ganz so „schwer“, aber darum noch lange nicht weniger bedeutsam. Es geht, wie der Titel schon erahnen lässt, um Literatur, oder, um genauer zu sein, um all das, was sich in gedruckter Form an Information und Unterhaltung zwischen zwei Buchdeckel pressen lässt.
Weit gefehlt, wollte man nun aber annehmen, das sei trockener Stoff, so muffig und staubig wie die oberste Reihe manch häuslicher Bibliothek.
Ganz im Gegensatz geht es hier spannend, geheimnisvoll und zuweilen durchaus actionreich zur Sache.
Die ganze Geschichte beginnt mit einem Briefwechsel der ganz besonderen Art zwi-schen Nils und Berit, Cousin und Cousine. Die beiden schicken sich nämlich ein Tage-buch hin und her, in dem sie ihre Beobachtungen, Erlebnisse und Gedanken im Zu-sammenhang mit einer immer wieder auftauchenden geheimnisvollen Frau nieder-schreiben.
Doch jeder neue Eintrag in dem Briefbuch treibt nicht nur die Handlung ein Stück voran (und macht sie, vor allem am Anfang, noch verwirrender als sie schon ist), sondern greift auch einen kleinen Teilaspekt aus dem weiten Feld der Literatur auf, den die zwölf- und dreizehnjährigen Protagonisten (und mit ihnen der Leser) so fast nebenbei vertiefen.
Es kann sich dabei um ein Fremdwort handeln oder um die Geschichte des Buchdrucks. Dann wieder werden unterschiedliche Prosa-Formen vorgestellt und teilweise auch ausprobiert. So fließen Schulaufsatz, Liebesgeschichte und Theater-Dialog ebenso in die Krimihandlung ein wie zeitgenössische skandinavische Gedichte. Und immer wieder wird auf real existierende Schriftsteller und ihre Werke verwiesen.
Dabei trägt der ständige Perspektivenwechsel (Ich-Erzähler ist immer der, der das Buch gerade bei sich hat) zusammen mit den turbulenten Ereignissen, die sich nach und nach abspielen, nicht unwesentlich dazu bei, ein Abgleiten in allzu theoretische Gefilde zu verhindern und das Interesse der Leser wach zu halten.
Die Kinder werden zu Detektiven und die Geschichte selbst immer mysteriöser. Bis nach Italien führen sie ihre Recherchen, finstere Gestalten treten auf den Plan, auch bekannte und bislang unverdächtige Größen wie etwa Lehrer Bruun scheinen plötzlich in die ganze Angelegenheit verwickelt zu sein.
Im zweiten Teil dann geht es richtig zur Sache:
Es werden keine Briefe mehr gewechselt, denn Nils und Berit haben Ferien und bege-ben sich gemeinsam an den Ort des Geschehens, um Bibbi Bokken endlich direkt und unmittelbar auf den Zahn zu fühlen.
Und plötzlich überstürzen sich die Ereignisse: Rasant und temporeich führen die Auto-ren alle bis zu diesem Punkt aufgetretenen Figuren zusammen und lösen das Rätsel auf.
Doch damit nicht genug: In einem allerletzten Höhepunkt dürfen die Kinder ihr detektivi-sches Geschick und ihre Erfindungsgabe noch einmal zum Einsatz bringen, um dem Schurken der Story ein Schnippchen zu schlagen.
Ein Buch, das der Leser (egal welchen Alters) einmal aufgeschlagen, bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen mag, so mitgetragen wird er vom Fluss dieser magischen, (aber-) witzigen, spannenden und auch ungemein lehrreichen Geschichte.

Michaela Pelz (Krimiforum.de)

Ich habe dieses Buch an einem Abend verschlungen. Es ist wirklich klasse.

Jeanette

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