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Hier möchte ich alle wirklich wichtigen Warnungen und Infos
ablegen, die ich mitbekomme!
Ätherische Öle, die bei Kindern unter sechs Jahren
nicht verwendet
werden dürfen:
Eukalyptus (bis auf eine Ausnahme, alle Chemotpyen), Pfefferminze
(Mentha piperata), Kampher (Cinnamomum camphora L.), Ackerminze
(bekannt
als "japanisches Heilpflanzenöl"- Mentha arvensis
und das Kümmelöl
(Cumin carvi)
Diese ätherischen Öle haben aufgrund ihrer chemischen
Zusammensetzung
eine viel zu starke und reizende Wirkung. Außerdem kann es
hier zu einem
olfactorischen Schock kommen, d.h. die Atmung setzt aus.
Ich recheriere gerade über den Eukalyptus bin total entsetzt,
wie oft er
gerade für Säuglinge als ätherisches Öl für
freie Nasen empfohlen wird.
Ganz liebe Grüße
Gabriela Stark
Aromakologin
satureja.de
Warnung vor Inhalationstropfen (Babix)
bei einer Erkältung meiner 10 Wochen alten Tochter
wurde ich vom Kinderarzt
darauf hingewiesen, daß ich in keinem Fall "Babix"-Tropfen
(Eukalyptusöl)
verwenden soll, da diese Allergien mit Erstickungsanfällen
auslösen können. Bei
meiner fast 3-jährigen Tochter wurden diese noch empfohlen...
Vielleicht ist
diese Warnung auch für andere LeserInnen noch neu!
Petra
Herpes-Virus gefährlich für Neugeborene
Während der Schwangerschaft aber vor allem während der
Entbindung ist Herpes Genitalis eine ernstzunehmende Gefahr für
das Kind. Ich selbst wurde vorsichtshalber per Kaiserschnitt entbunden,
da eine Geburt doch einen gewissen "Stress" verursacht
und damit auch einen Herpes-Schub auslösen kann.
Achtung aber auch bei Neugeborene bis zu ca. 10 Tagen: Sobald ihr
bei euch selbst oder bei einem Besucher (!) ein Herpes-Bläschen
an den Lippen feststellt: Kussverbot bzw. Händedesinfektion!
Ich habe erst kürzlich wieder von einem Fall von Missbildung
gelesen - der Vater wurde im Krankenhaus nicht auf das Infektions-Risiko
hingewiesen und klagt nun gegen das Personal.
Herpes ist eine ausgesprochen häufige Erkrankung. Das Herpes-Simplex-Virus
wird über Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen
(Küssen, Schmusen, Glas oder Löffel (!) gemeinsam verwenden),
verbleibt nach der Erstinfektion lebenslang im Körper. Oftmals
unbemerkt.
Besonders ansteckend ist Herpes, wenn die mit Flüssigkeit
gefüllten Bläschen gerade aufplatzen.
Viele Menschen leiden besonders in Stresssituation unter den blühenden
Herpesbläschen an den Lippen - aber auch an den Schamlippen.
Bei Frauen tritt dies häufig vor/während der Menstruation
auf. Ein Kribbeln, sowie eine Druckempfindlichkeit kündigt
einen bevorstehenden Ausbruch an. Durch zeitnahes Auftragen einer
Antiviren-Creme kann das Ausbrechen ggf. verhindert werden.
Bei Kindern/Säuglingen erkennt man eine sichtbare Erstinfektion
meist an der sog. Mundfäule: rotes Zahnfleisch, kleine weiße
Erhebungen auf Zunge, Gaumen und Zahnfleisch. Evtl. Fieber.
Frühgeburt? (Rechtlich)
Ich habe eine 10 Wochen alte Tochter die mit einem
Gewicht von 2405 g in der 38 SSW geboren wurde. Als ich nun nach
9 Wochen zur Nachsorgeuntersuchung zu meinem Frauenarzt mußte teile
er mir mit das icch ja eine nette Frühgeburt hätte: Frühgeburt ?!?!
ja Kinder mit einem Gewicht unter 2500 g gelten als Frühgeburt egal
in welcher SSW sie geboren würden. Ich fiel aus allen Wolken weder
in der Klinik noch der Kinderarzt hatte mir dies gesagt und offen
gesagt hatte ich nur gelesen das Kinder die in der 37 SSW oder früher
geboren wurden als Frühgeburt gelten.
Also mit dieser neuen Erkenntniss rief ich meine Krankenkasse an
und frug nach wie das mit einer Verlängerung meiner Mutterschaftshilfe
aussah; die nette Antwort sie wissen das meine Tochter eine Frühgeburt
ist aber ich hätte ja das Formular dafür nicht eingereicht.
Na, klasse; nette Leute. Ich bin nun schnell gelaufen und habe mir
die Bescheinigung beim Frauenarzt geholt und der Krankenkasse zugeschickt,
auf Antwort warte ich noch immer. Ich wollte dies nur schreiben
damit andere vielleicht schlauer werden wie ich.
gruss Gaby
Fliegen in der Frühschwangerschaft
vielleicht wäre dieses - absolut unterbelichtetes
Thema - mal eine Warnung wert:
Stewardessen wissen (obwohl es bislang durch keine wiss. Studie
belegt wurde, weil einfach keine durchgeführt wurde) wer in der
Frühschwangerschaft fliegt, besonders Langstrecken und deshalb sehr
hoch, setzt sich und den "Keimling" einer solchen Strahlendosis
aus, daß es in "sehr vielen" Fällen zu einem Spontanabort
kommt. Kein Mensch führt dies dann je auf einen Flug zurück, aber
unter Stewardessen ist es üblich, sich bei Schwangerschaftsverdacht
sofort krankzumelden. Ich wurde in der 6. Woche von zwei Damen des
Bodenpersonals nach meiner vorsichtigen Frage, ob es wohl ein Risiko
darstellte, zu fliegen, so absolut abgewiesen, daß eine von Ihnen,
noch bevor ich protestieren konnte, mein Ticket zerriß und sagte,
"Gute Bahnfahrt"!! Danach erklärten mir beide, daß es
in ihrem Berufsstand absolut bekannt sei, daß nach Flügen kaum eine
frühe Schwangerschaft Bestand hat.
Katinka
Hier sind allerdings auch Entwarnungen:
auch ich bin gerade in der 7.Woche schwanger
und habe mich ueber die Gefahren des Fliegens erkundigt, da ich
in drei Wochen von USA nach Deutschland (und zurueck) muss - eine
Strecke, die man leider nicht mit der Bahn machen kann. Daher kann
ich Deine Warnung so nicht stehen lassen. Zunaechst: es gibt wissenschaftliche
Untersuchungen, allerdings nicht furchtbar viele. Danach gibt es
unter Flugbegleiterinnen tatsaechlich ein etwas hoeheres Risiko,
einen Spontanabort zu erleiden. ALLERDINGS: wer berufsmaessig fliegt,
ist zum einen einem deutlich hoeheren Strahlenrisiko ausgesetzt
als jemand, der gelegentlich mal eine Flugreise macht. Zum anderen
werden diese vermehrten Spontanaborte zu einem Teil aber auch der
Schichtarbeit und den sehr unregelmaessigen und stressigen Arbeitsbedingungen
zugeschrieben. Eine Literaturrecherche kommt zu dem Schluss, dass
das Risiko von Schaeden beim Kind durchs Fliegen fuer solche Schwangeren,
die selten fliegen, sehr gering ist (3:100.000), waehrend es bei
Leuten, die (beruflich) viel fliegen, zwar noch gering, aber nicht
zu vernachlaessigen und bei Stewardessen, die staendig in der Luft
sind, tatsaechlich erhoeht ist. (Nachzulesen bei Aspholm et.al.
Spontaneous Abortions among Finnish Flight Attendants. Journal of
Occupational & Environmental Medicine, 41(6)Juni 1999, Seiten 486-491
und Barish, R. In-Flight Radiation: Counseling Patients about Risk.
The Journal of the American Board of Family Practice, 12(3) May/June
1999, Seiten 195-199) Auch das Bundesamt fuer Strahlenschutz beantwortet
auf seiner Webpage die Frage nach den Gefahren des Fliegens damit,
dass bei einem einzelnen Flug die Strahlenbelastung so gering ist,
dass sie auch fuer Schwangere und Kleinkinder keine Gefahr darstellt.
http://www.bfs.de/service/faq/index.htm
In der "Eltern" stand neulich drin, dass Gynaekologen vom Fliegen
abraten, weil der Embryo noch nicht zuverlaessig eingenistet ist.
Hier steht aber neben der Tatsache, dass Fliegen immer auch mit
Stress verbunden ist, mehr die Gefahr im Vordergrund, doch irgendwann
mal zuwenig Sauerstoff zu bekommen, ein Grund auch, weshalb Fliegen
in Flugzeugen ohne Druckausgleich (Sportmaschinen und so) absolut
tabu ist. Zwar bleiben immer noch einige Fragen offen, und 100%
sicher sein kann man sich nie. Aber es gibt keinen Grund, sich so
ins Bockshorn jagen zu lassen, und deshalb sollten diejenigen, die
keine Alternative zum Fliegen haben, nicht zusaetzlich noch unnoetige
Panik kriegen.
Viele Gruesse Anne-Kathrin
Hier ist noch ein relevanter Link:
http://www.faa.gov/avr/aam/ac12052.htm
Warnung vor der Gabe von Bienenhonig an Säuglinge
Mit freundlicher Genehmigung der Kinderklinik
Berlin - Buch / Dr.Höck
Wir, die Schwestern und Ärzte der 2.Kinderklinik am Klinikum Berlin
Buch möchten dieses Forum dazu nutzen, um Eltern und Angehörige
vor der Gabe von Honig an junge Säuglinge zu warnen.
Vor etwas mehr als einem Jahr haben wir an unserer Klinik ein drei
Monate altes , vollgestilltes Mädchen mit lebensbedrohlichen Lähmungserscheinungen
behandelt . Noch heute kann das Kind seine Nahrung nicht selbstständig
trinken und muß über eine Sonde ernährt werden alle anderen
Lähmungen haben sich im Laufe dere Zeit zurückgebildet .
Die Ursache für dieses Krankheitsbild ist der sogenannte Säuglingsbotulismus
eine sehr seltene, schwere und manchmal tödlich verlaufende
Erkrankung.
Diese Krankheit ist vermeidbar , nur wissen viele Menschen ( sowohl
Ärzte , aber auch Eltern ) zu wenig über seine Ursachen , deshalb
möchten wir Ihnen hier einige Informationen geben. Sie können diese
auch ausführlich auf unseren Internetseiten : Fallbericht
bzw. Elternmerkblatt
nachlesen.
Der Botulismus beim Erwachsenen ist sicher einigen von Ihnen als
Lebensmittelvergiftung bekannt und wird durch die Aufnahme des lähmenden
Giftes ( Botulinumtoxin ) der Botulismus-Bakterien ( Clostridium
botulinum ) ausgelöst .
Etwas anders ist der Ablauf beim Säuglingsbotulismus . Weit in der
Natur verbreitet , v.a. auf Blüten und Gräsern finden sich die sehr
überlebensfähigen Sporen der Botulismus-Bakterien . Gelangen sie
in den Bienenhonig , so werden sie sowohl bei der industriellen
Fertigung als auch bei Deutschem Imkerhonig nicht abgetötet ( hitzestabil
bis 120°C ). Für Kinder ab 1 Jahr und für Erwachsene ist die Aufnahme
dieser Sporen mit der Nahrung völlig ungefährlich und kann keine
Krankheitsfolgen auslösen . Ganz anders aber beim jungen Säugling
( v.a. im ersten halben Jahr ) hier reifen die Sporen unter
den besonderen Bedingungen des Darmes zu den vegetativen Formen
aus , die dann zur Bildung der lähmenden Gifte fähig sind .
So war auch der Ablauf bei dem von uns behandelten Mädchen. Der
Mutter waren die Gefahren des Bienenhonigs nicht bekannt und so
gab sie Ihrem Kind immer wieder etwas mit Honig gesüßten Tee zu
trinken . Es kam zunächst zu einer hartnäckigen Verstopfung , später
überschlugen sich die Ereignisse und das Mädchen mußte mit Lähmungen
aufgenommen und wochenlang künstlich beatmet werden.
In den USA ist diese Krankheit häufiger als in Deutschland ( ca.
1 Fall / Jahr gemeldet ) anzutreffen und soll dort auch durch die
Gabe von Ahornsirup ausgelöst worden sein.
Vielleicht ist Ihnen der Fall ja auch aus den vielen Presse- und
Fernsehmeldungen des letzten Jahres bekannt . Wir haben uns mit
unseren Warnungen viele Feinde unter den Imkern geschaffen , müssen
aber dennoch nur bezogen auf das erste Lebensjahr eindringlich vor
der Gabe von Honig warnen . Bei unserem Kind ließ sich die Ursache
der Erkrankung lückenlos durch viele Teste und Untersuchungen beweisen.
Damit sich das Krankheitsbild voll ausbilden kann, müssen eine Reihe
von verschiedenen Faktoren zusammenkommen . So handelt es sich hier
in der Regel um voll gestillte Säuglinge ( hier ist die Zusammensetzung
der Darmbakterien und der Säurewert des Darminhaltes anders als
bei teilgestillten oder mit Säuglingsnahrung ernährten Kindern )
, andererseits ist es auch sehr vom Gehalt des Honigs an den Botulismus
Sporen , der Regelmäßigkeit der Gabe und der zugeführten
Menge des Honigs abhängig.
Die manchen Breinahrungen zugesetzten Honigbestandteile sind völlig
ungefährlich , da bei der industriellen Herstellung alle Keime abgetötet
werden.
Es gibt aus kinderärztlicher Sicht für die Ernährung von Kindern
keinerlei Bedarf der Zufuhr von Honig. Wenn auch Mutters und Großmutters
Tips in vielerlei Hinsicht helfen können , so ist Honig zum Tee
grundsätzlich falsch . Kinder trinken oder gedeihen dadurch nicht
besser . Gerade wenn Tee durch Honig zu süß wird , werden sie bei
später nötigen Teegaben , wie z.B. bei Durchfallserkrankungen Schwierigkeiten
bekommen , daß Ihnen Ihr Kind den Tee abnimmt . Auch der Tip mancher
Hebammen zur Pflege wunder Brustwarzen beim Stillen mit Honig muß
von uns dringend abgelehnt werden.
Für die Beantwortung von Fragen stehen wir Ihnen unter unserer
E-Mail-Adresse ( info@kinderklinik-buch.de ) jederzeit zur Verfügung.
Dr.Andreas Höck - Kinderarzt
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Dabei ist mir eine kleine Mißverständlichkeit aufgefallen, bzw.
eine Frage meiner Frau brachte mich darauf.
Sie fragte mich, ob sie als stillende Mutter nun keinen Honig mehr
essen könnte.
Wenn man nun die ganzen medizinischen Fachausdrücke beiseite läßt,
dann kommt folgendes dabei heraus:
Honig ist nur bei Säuglingen im ersten Lebensjahr gefährlich, bei
älteren Kindern und Erwachsenen besteht wohl keine Gefahr. Das gleiche
gilt für stillende Mütter, es besteht beim Verzehr vom Bienenhonig
für sie und das gestillte Kind keine Gefahr. Aber es gilt:
Kein Honig an Kinder unter einem Jahr.
Die Ursache ist, das das Bakterium "Clostridium botulinum"
als Überlebensform sogenannte Sporen bildet, die bei der Verarbeitung
von Honig eingeschleust werden können.
Diese Sporen sind in der Lage sich im kindlichen Darm einzunisten.
Gehen dann wieder in die eigentliche Form des Bakteriums über, das
dann ein Toxin (Giftstoff) bildet. Dieses Toxin führt zu einer Muskellähmung,
da es die Impulsübertragung der Nerven auf den Muskel hemmt. Es
schafft somit ideale Bedingungen für seine Vermehrung im Darm.
Da Säuglinge nicht in der Lage sind die Symptome, die richtungsweisend
sind, zu beschreiben; fällt die Erkrankung erst mit dem Stuhlverhalt
(Darmlähmung) und anderen schwerwiegenden Symptomen wie einer Schlucklähmung
auf. Die besondere Gefahr liegt in der Lähmung der Atemmuskulatur,
was dann zu einem Atemstillstand führt. Ich denke das sich nun eine
weiter Schilderung erübrigt.
Alles weitere ist dann der Veröffentlichungen des Robert Koch Institutes
(ehemaliges Bundesgesundheitsamt) und dem Bericht von Fr. Dr. H.
Bunke und Fr. PD Dr. M. Schöntube der II Kinderklinik des Klinikums
Berlin Buch zu entnehmen.
In der Hoffnung etwas Licht in das Dunkle gebracht zu haben, verbleibe
ich mit freundlichem Gruß
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